Der Fahrer, durch und durch Naturwissenschaftler, möchte gar nicht darüber reden, wie eine Stadt in der Zukunft aussehen würde, in der man sich motorisiert nur fortbewegen kann, wenn man bereit ist zu kommunizieren. Er fängt direkt an laut darüber nachzudenken, wie die ganze Energie, die bislang auf die Lösung des Kommunikationsproblems verwandt wurde, in Fortbewegungsenergie umgesetzt werden kann.

Schallwellen sollen in translatorische, also Fortbewegungsenergie umgewandelt werden. Sind bisher noch mineralölbasierter Treibstoff und noch wenig nachhaltig produzierter Neonfarbstoff nötig, sollen in Zukunft Schalldruckakkumulator und Schalldruckkonverter die nicht nachwachsenden Rohstoffe ersetzen. Über die ökologisch vertretbare Produktion von Neonfarbstoffen möchte der promovierte Chemiker bei einer weiteren Fahrt reden.

Die übermüdete Beifahrerin gibt sich alle Mühe, den Ausführungen zu folgen und versucht das Gespräch auf ein ihr zugänglicheres Terrain zu lenken. Dabei kommt sie auf das naheliegende Problem der Erhöhung der Quatschmotivation.

Würde dieses grellgelbe Gefährt tatsächlich nur fahren, wenn der Akku vollgequatscht ist, hätte jedes sich anschweigende Ehepaar auf der Urlaubsfahrt ein Problem. Vielleicht sollte man ein mobiles Ladegerät entwickeln, das mitgenommen werden kann um die wertvollen Schallwellen auf Partys, Familienfeiern und Vernissagen zu speichern und den Akku aufzuladen. Endlich hätte Smalltalk einen Sinn!

In jedem Fall geht es aber nicht ohne Gespräch. Die Bewertung des Inhalts könnte in einem nächsten Entwicklungsschritt zur differenzierten Nutzung für unterschiedliche Bereiche eingesetzt werden. Schließlich braucht auch ein Bremskraftverstärker Energie…

Aber da wären wir schon bei Quatschmobil 2.0.

Trotz unterschiedlichster Herangehensweise und Problembetrachtung sind Fahrer und Beifahrerin begeisterte Quatschmobilfans geworden und hatten viel Freude am Auslösen der vier herbeigequasselt/gefahrenen Aktionen, bei netten Telefonaten mit den Verkaufsassistentinnen von Beate Uhse und der Stoffrolle, dem Friseur Luc Fonderie und dem Fortunabüdchen.